Immer mehr Plastikmüll entsteht, der nicht wieder recycelt wird. Doch Möglichkeiten von vorneherein auf Plastik zu verzichten gibt es so einige. | Foto: master1305 / Adobe Stock

Merkur-Gymnasium

Leben ohne Plastik: Wie kann das funktionieren?

Die Zahl der Menschen, die für den Umweltschutz auf Plastik verzichten wollen, stieg innerhalb der letzten Jahre stark an. Doch wie lässt sich dieses selbst-gesteckte Ziel am besten umsetzen?

Zunächst einmal sollte man sich bewusstmachen, wo Plastik in unserem Alltag überhaupt auftaucht. Von Plastiklöffeln am Buffet bis hin zur Zahnbürste.

Der erste Schritt in Richtung plastikfreiem Leben ist es, bewusster einzukaufen. Hier gibt es mittlerweile zahlreiche Alternativen, um Plastik zu ersetzen. Stoffbeutel und Mehrwegbehälter werden immer beliebter. Auch beim Kauf von Lebensmitteln sollte man auf die Verpackung achten.

Beispielsweise bieten sich hier lose oder Lebensmittel in Stoffnetzen an. Eine weitere Möglichkeit, seinen Plastikmüll etwas zu reduzieren, ist der Verzicht auf Einwegverpackungen. Hierzu zählen zum Beispiel Plastiktüten, Plastikgeschirr und auch Einwegflaschen. Alternativen wie Stoffservietten oder Trinkflaschen aus Edelstahl und Glas können hier Abhilfe schaffen.

Auch im Badezimmer kann man gut auf Plastik verzichten. Man könnte auf feste Seifen statt auf Duschgel zurückgreifen oder auch den Bambuszahnbürsten etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

Leben ohne Plastik ist durchaus machbar

Wer aber einen weiteren Schritt gehen möchte, kann versuchen, komplett auf Plastik zu verzichten. Hierbei geht es nicht nur um den Verzicht auf Plastikverpackungen, sondern um den Verzicht auf Plastik im Allgemeinen.

Dies sollte man aber im Voraus sehr gut durchplanen und vorbereiten, was eine anstrengende und schwierige Aufgabe sein kann. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass ein Leben ohne Plastik durchaus machbar ist. Es erfordert jedoch ein Umdenken im Alltag und eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema.

Marie Janzer, Merkur-Gymnasium Karlsruhe, BG9