Haushalts Roboter wischt den Boden, autonome Haushaltshilfe mit Wischmop erledigt die Hausarbeit
Endlich nicht mehr selbst putzen: Ein Haushaltsroboter wischt den Boden, auch wenn das der Katze nicht ganz geheuer ist. | Foto: Miriam Doerr & Martin Frommherz / Adobe Stock

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KI: Bedrohung oder digitaler Idiot?

Eigentlich ist es wie bei Transformer. Es gibt die gute und die böse Intelligenz. Ist die Angst vor der künstlichen Intelligenz unberechtigt oder hat Stephen Hawking Recht, wenn er davor warnt, dass die „vollständige KI das Ende der Menschheit bedeutet“?

Künstliche Intelligenz kommt heute in vielen Bereichen des Alltags zum Einsatz. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von KI. Zum einen Software wie Sprachassistenten und zum anderen autonome Autos oder Roboter, die mit KI gesteuert werden sollen. Weitere Beispiele sind Online-Shopping oder Haustechnologie mit internetfähigen Kühlschränken und Staubsaugern. KI spielt auch in der Waffenindustrie, in der Landwirtschaft oder in der Industrieproduktion eine große Rolle. Die Vorteile von KI sind vielfältig und verändern unseren Alltag.

Roboter sind billiger und können schneller arbeiten

Firmen haben dank künstlicher Intelligenz eine höhere Effizienz bei automatischen Vorgängen in der Produktion. Außerdem sind Roboter viel billiger als menschliche Arbeitskräfte und können länger, schneller und genauer arbeiten. Darüber hinaus können Wetteraussichten und Krankheiten genauer bestimmt und so viele Leben gerettet werden. Auch beim autonomen Fahren gibt es viele Vorteile. Unfälle werden zurückgehen und der Fahrkomfort wird höher sein. Damit können auch Staus vermieden und Kraftstoffe eingespart werden.

Es gibt auch Risiken und Nachteile

Neben den vielen Vorteilen gibt es aber auch Nachteile. Zum einen besteht die Gefahr, dass künstliche Intelligenz sich irgendwann selbst weiterentwickelt zu etwas, was der Mensch nicht will. Es wird befürchtet, dass sie außer Kontrolle gerät. Wenn bald alles von Computern gesteuert wird, steigt die Gefahr durch Hacker.

Auch gegen das autonome Fahren gibt es viele Argumente. Ein Fehler im System könnte beim autonomen Fahren zu schweren Unfällen führen. Außerdem kann das menschliche Gehirn noch immer in unerwarteten Situationen besser reagieren. Darüber hinaus käme es zu einem hohen Aufwand für den Gesetzgeber. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass durch die technische Weiterentwicklung vielleicht nur noch das Auto als Fortbewegungsmittel benutzt werden würde. Zudem steigt die Arbeitslosenquote, wenn Firmen ihre Arbeitnehmer gegen Roboter austauschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass KI viele Vor -und Nachteile hat. Da sie aber noch optimiert werden muss, denke ich, dass in Zukunft nicht viel passieren kann und KI am Ende oft hilfreich ist, aber ein digitaler Idiot bleibt.

Jakob Lembach | Klasse 9b
Walahfrid-Strabo-Gymnasium Rheinstetten