Roboter als Alltagshelfer: Im Beruf wie hier in einer Arztpraxis oder zu Hause werden uns die künstlichen Intelligenzen immer mehr unterstützen. | Foto: Miriam Doerr & Martin Frommherz / Adobe Stock

Edith-Stein-Gymnasium

Die modernen Hausgeister

„Was auch immer du gerade lernst, wenn es nichts mit neuronalen Netzwerken und künstlicher Intelligenz zu tun hat . . . wirst du verlieren. Wir nähern uns dem Punkt, an dem Programme andere Programme schreiben. Automatisierung automatisiert weitere Automatisierung.“ (Mark Cuban)

Die heutige Technik hat eine große Auswirkung auf uns, sie ahmt uns nach. Zukünftig werden uns die künstlichen Intelligenzen zu Hause und im Beruf immer mehr Arbeit abnehmen und als „moderne Hausgeister“ immer mehr Nutzen für uns bringen. Meist wird künstliche Intelligenz als Nachahmung des Menschen genutzt, indem zum Beispiel ein Computer so gebaut und programmiert wird, dass er relativ eigenständig Probleme bearbeiten kann. Diese sollen uns ersetzen und die Arbeit effizienter machen, vor allem ohne Fehler, länger und ausdauernder arbeiten können. Die Ziele der starken künstlichen Intelligenz sind nach Jahrzehnten der Forschung weiterhin visionär.

Siri & Co sammeln Daten für eine gezielte Werbung

Täglich sind wir von vielen künstlichen Intelligenzen wie Siri oder Alexa, die uns (fast) jede Frage beantworten können, umgeben, diese stehen bereits in unseren Haushalten und sammeln durch unsere Nutzung Informationen und Daten, die sie wiederum für an uns angepasste Werbung, Webseiten und dergleichen verwenden. Selbst bei der Nutzung von Handy und Computern wird die künstliche Intelligenz eingesetzt, beispielsweise bei Anfragen auf Suchmaschinen wie Google oder Safari werden wir später wieder mit gezielter Werbung konfrontiert.

Ebenfalls setzen wir heute schon bewusst und gezielt künstliche Intelligenz ein, indem wir zum Beispiel Tracking Apps oder eine Smart-Watch benutzen. Hier fordern wir gezielt die künstliche Intelligenz auf, uns den Alltag zu vereinfachen oder der Alltag wird von ihnen bestimmt, indem sie uns daran erinnern, uns zu bewegen, zu trinken oder zu entspannen.

Künstliche Intelligenz lernt aus ihren “Fehlern”

Die künstliche Intelligenz wird immer besser, mittlerweile „lernt“ die künstliche Intelligenz aus ihren „Fehlern“ und verbessert sich dadurch selbst. Um komplexe Aufgaben besser bewältigen zu können, ist die Forschung dabei, „Emotionen“ in der künstlichen Intelligenz zu entwickeln, um das menschliche Verhalten besser nachahmen zu können.

In naher Zukunft wird die künstliche Intelligenz viele weitere Bereiche unseres Lebens einnehmen, beispielsweise das autonome Fahren, das heute schon intensiv erprobt wird und in naher Zukunft auch massentauglich genutzt werden kann.

Es bleibt abzuwarten wie weit sich die künstliche Intelligenz in unserem Alltag weiter verbreiten wird.

Amelie Renken | Klasse 8d
Edith-Stein-Gymnasium Bretten