Zehn Jahre versteckt: So oder so ähnlich hat die Kiste mit Goldmünzen ausgesehen, nach der sehr lange gesucht worden ist. | Foto: © PaulPaladin / Adobe Stock

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Der Schatz ist gefunden

Eine Schatzsuche ist immer eine spannende Sache. Derjenige, der den Schatz versteckt, wartet aufgeregt, wer ihn findet. Und diejenigen, die ihn suchen, gehen fiebernd jedem Hinweis nach. Meist dauert eine solche Suche nicht so lange. In einem Fall dauerte sie allerdings zehn Jahre.

Der amerikanische Multimillionär Forrest Fenn hatte vor rund 30 Jahren eine verrückte Idee. Nachdem er die Diagnose Krebs bekommen hatte, wollte er eine Kiste mit Goldmünzen, Schmuck und seiner Biografie in den Rocky Mountains verstecken. Der Schatz sollte nach seinem Tod gefunden werden.

Kiste mit Goldmünzen

Doch dann besiegte er den Krebs. So setzte er seine Idee erst kurz vor seinem 80. Geburtstag in die Tat um. Er fuhr 2010 in die Berge und versteckte die Kiste im Nirgendwo. In einem Gedicht lieferte er Hinweise über das Versteck des Schatzes, der neun Millionen Euro wert sein soll.

Rund 200.000 Menschen versuchten, die Kiste zu finden. Sie blieb jedoch jahrelang unentdeckt. Forrest Fenn veröffentlichte daher in Abständen weitere Anhaltspunkte. Zum Beispiel, dass sich der Schatz nördlich von Santa Fee befinde und er nass sei.

Vier Menschen starben bei der Suche. Die Polizei wollte deshalb, dass niemand mehr sucht. Fenn spielte aber nicht mit, er freute sich über das Jagdfieber der Menschen. Doch jetzt ist die Schatzsuche beendet. Ein Unbekannter hat die Kiste gefunden und dem Millionär ein Foto geschickt. Dies berichtete Forrest Fenn einer Zeitung. Der Finder möchte unerkannt bleiben.