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Handelslehranstalt Rastatt

Verrückter, schriller, ausgefallener

Sarah Schmitz und Mia Ungeheuer | 1BK1W4
Handelslehranstalt Rastatt

Tabus haben beim Thema Hochzeit keine Zukunft

Die klassische Vorstellung der weißen Hochzeit ist veraltet. Die Kleidung, die Kulissen und auch die Gründe für eine Hochzeit wandeln sich. Noch vor 30 Jahren war die Hochzeit eine Absicherung der Versorgung und der finanziellen Lage.
Für die Braut war die Hochzeit meist ein notwendiges „Übel“, um sich einen guten Platz  in der Gesellschaft zu sichern.
Oftmals hatte eine Hochzeit nicht mal etwas mit der wahren Liebe zu tun. Doch die Jahre vergingen und die gesellschaftliche Situation wurde besser und die   Vorstellungen von  einer  Hochzeit wurden immer moderner. Die Menschen heirateten aus Liebe und nicht mehr nur aus finanzieller Not oder aus Gründen des gesellschaftlichen Ansehens. Inzwischen ist auch die gleichgeschlechtliche Heirat möglich geworden.

Heutzutage werden die Hochzeiten immer verrückter, schriller und ausgefallener. Man kann sich sogar im Beisein eines Elvis Doubles in Las Vegas vermählen oder am Strand barfuß heiraten. Durch diese lockere Art der Hochzeit entsteht der Anschein, dass viele Menschen den Respekt vor dem Bund der Ehe verlieren.
Es ist nachgewiesen, dass es immer mehr Scheidungen gibt und viele Menschen mehr als nur einmal in ihrem Leben heiraten. Auch der Wunsch kirchlich zu heiraten ist vielen nicht mehr so wichtig, sondern ihnen genügt es im Standesamt zu heiraten.
Diese Veränderungen weichen von den Vorgaben der Kirche immer weiter ab.
Es ist zu erwarten, dass sich in den nächsten 25 Jahren immer mehr verändern wird und es bei dem Thema Hochzeit kaum noch Tabus oder Grenzen geben wird.

Ob dies positiv oder negativ ist, liegt im Auge des Betrachters.