ZiSch | Handelslehranstalt Rastatt
Handelslehranstalt Rastatt | Foto: dpa

Handelslehranstalt Rastatt

Tablets und E-Books auf der Überholspur

Mona Dahringer und Verena Zittel | 1BK1W4
Handelslehranstalt Rastatt

Umfrage in der Karlsruher Innenstadt zur Zukunft der Schule

Schule in 25 Jahren? Durch eine Umfrage in der Karlsruher Innenstadt sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen. Das E-Learning wird sich durchsetzen. Der Unterricht kann per Video in andere Schulen übertragen werden, ebenfalls können kranke Schüler mit dem nötigen Unterrichtsmaterial versorgt werden. Das E-Learning kann auch als Lernplattform dienen.

Etwa 60 Prozent der Befragten waren sich einig, dass sich die Technik an der Schule durchsetzen wird, aber ganz ohne menschliche Hilfe geht es dann doch nicht. Kein Roboter kann einen Menschen ersetzen. Der Unterricht wird weiterhin von Lehrerinnen und Lehrern geführt. Neue Begleiter der Lehrer werden Smart-Boards, Tablet-PCs, Beamer und E-Books sein. Zeugnisse gehören der Vergangenheit an. Eltern können jederzeit die Noten ihres Kindes auf den Schulservern mit einem Passwort abrufen.

Sina sowie auch Jannis sind der festen Überzeugung, dass die Schüler individuell gefördert werden. Die Klassen werden kleiner und somit wird der Gruppen-, beziehungsweise Einzelunterricht gefördert. Außerdem wird es weniger Schulen in Dörfern geben, die Kinder dieser Orte sollen in die nächste Stadt zur Schule gehen oder Wocheninternate besuchen. Der Begriff Gesamtschule fiel bei den Befragten öfters. Diese glauben an den Durchbruch der Gesamtschulen. Das heißt, es wird mehr Gesamtschulen geben.

Peter meinte: „Es wird drei Bildungsstufen geben“, indem die Eltern selbst entscheiden können, wann sie ihr Kind in die Schule schicken möchten. Unser Fazit: Handy statt Schulbuch, Google Earth statt Atlas und Tablet statt Heft, aber mit Lehrern, so könnte ein Schultag in 25 Jahren aussehen.