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Die Temperatur steigt und steigt

Ada Buk | 1BK1W4
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Beim Klimawandel warnen die Forscher vor Untätigkeit

Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Diese Botschaft geben die Klimaforscher der Bevölkerung auf den Weg.

„Wenn der weltweite CO2– Ausstoß 2030 immer noch steigt, wird es wohl zu spät sein“, sagt der Klimaforscher Mojib Latif. Denn der Klimawandel ist durch eine von Menschen verursachte globale Erwärmung geprägt. Eine Folge davon ist der steigende Meeresspiegel durch schmelzende Gletscher und Eismassen in den Polarregionen, was zu Starkniederschlägen und Wetterextremen wie Wirbelstürmen und Flutkatastrophen führt. Auch die Hitzewellen werden immer häufiger.

Baden-Württemberg ist heute ebenso vom Klimawandel betroffen. Es wurde bereits deutlich wärmer, besonders im Winter. Dies wird sich in Zukunft auch fortsetzen, was auch Auswirkungen auf die Menschen, das Wetter, auf Pflanzen und Tiere hat. Denn bei fast allem verbrauchen wir Menschen Energie. Seit Beginn der Industrialisierung beobachtet man den Anstieg der CO2-Konzentration, der auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle zurückgeführt wird. Die vom Menschen verursachten Gase und Abgase gelangen in viel zu hohen Mengen in die Atmosphäre.

Laut Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat die Jahresdurchschnittstemperatur in Baden-Württemberg seit 1901 bis heute über 1°C zugenommen. Nach Berechnungen soll die Durchschnittstemperatur auch künftig weiter ansteigen. Die Hitzetage treten doppelt so häufig auf, dagegen gehen Frost- und Eistage deutlich zurück. Besonders betroffen ist die Rheinebene. In Karlsruhe soll die Anzahl der Sommertage von derzeit knapp 60 Tagen bis auf über 80 Tage ansteigen. Auch die Niederschläge werden zunehmen und es entsteht damit eine größere Hochwassergefahr im Winter. Doch insgesamt sollen die Trockenperioden im Sommer häufiger auftreten und länger dauern.

Wir Menschen stehen einer Bedrohung gegenüber, die uns gleichermaßen betrifft und sind noch in der Lage etwas zu ändern. Es ist jedoch noch nicht zu spät zum Handeln.