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Zentrale der Macht: Im Weißen Haus in Washington regiert und wohnt der Präsident der Vereinigten Staaten. | Foto: dpa

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Die Gefahr? Donald Trump!

Diana Konrad, Natalie Rosenhofer und Kristina Weber | 1BK1W4
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 Plädoyer für eine Zukunft ohne Mauern und Einreiseverbote

 

Neuer Präsident, neue Regierung, naja das Leben geht weiter. Wirklich? So zu denken ist blinder Egoismus. Es kann doch nicht sein, dass 60 Millionen Amerikaner einen Rechtspopulisten mit rassistischem, fremden-, frauen- und schwulenfeindlichen Hintergrund zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt haben. Für Europa ist die Wahl ein Desaster, denn durch sein Einreiseverbot in die USA sind 10 000 deutsche Doppelstaatler betroffen. Wie schlimm trifft es uns noch? Durch seine wirtschaftliche, soziale und politische Arroganz betrifft es die ganze Welt.

Auch die Automobilindustrie leidet darunter. Falls die Autohersteller wie BMW nicht in den USA produzieren, sondern im benachbarten Mexiko, müssen sie 35 Prozent  Steuern zahlen. Deutschland als Exportnation ist besonders betroffen.

Bei vielen Deutschen löst es schlimme Erinnerungen aus. Der Berliner Mauerfall vor 28 Jahren zeigt, dass diese 60 Millionen Anhänger nicht die geringste Ahnung haben wie das Leben sein kann, wenn man durch eine Mauer abgegrenzt wird. Wer hätte nach dem Fall der deutschen Mauer noch gedacht dass sich so etwas irgendwo in der Welt wiederholt? In 25 Jahren wollen wir unsere Kinder und Enkel ohne Mauer, ohne Einreiseverbot und ohne Krieg aufwachsen sehen. Das was jetzt in den USA passiert und vielleicht noch passieren wird, soll in Vergessenheit geraten. Uns reichen vier Jahre, wir brauchen nicht noch weitere 25!