ZiSch | Markgrafen-Gymnasium Karlsruhe | Klasse 9b
Markgrafen-Gymnasium Karlsruhe, Klasse 9b | Foto: dpa

Markgrafen-Gymnasium

Die Formel der Zukunft

Nick Göckel | Klasse 9b
Markgrafen-Gymnasium  

Das Kommende vorauszusagen ist unmöglich

Es gibt eine wichtige Frage, welche sich Menschen schon seit mehreren tausend Jahren stellen aber trotzdem für immer unbeantwortet bleiben wird. Es ist die Frage nach der Zukunft: „Wie werde ich in der Zukunft leben?“ oder „Werde ich in 20 Jahren noch leben?“. Viele Menschen hoffen auf eine bessere Zukunft mit verbesserten Lebensbedingungen, neuen Technologien und mehr Gerechtigkeit aber gleichzeitig haben viele auch Angst vor der Zukunft, Angst vor Kriegen und Naturkatastrophen. Trotzdem sollte die Hoffnung in die nächste Generation und der Zukunft immer überwiegen.

 

Manche Menschen versuchen Vermutungen aufzustellen oder sogar vorherzusagen was passiert, aber es wird ihnen niemals gelingen, die Zukunft genau zu prophezeien. Es können demnächst Dinge passieren, die davor für unmöglich gehalten wurden. Es können physikalische Regeln gebrochen werden, bei denen man sich zuvor noch sicher war, dass sie richtig sind.

 

Im Jahr 1936 schrieb die New York Times zum Beispiel „A rocket will never leave Earth‘s atmosphere“. Auf Deutsch heißt das „Eine Rakete wird niemals die Erdatmosphäre verlassen“. 1942 – nur sechs Jahre später – hat die Aggregat 4, welches eine V2 Rakete ist, es geschafft, die Erdatmosphäre zu verlassen. Genau diese Unberechenbarkeit – gemischt mit dem Fakt, dass man viele Dinge, die in der Zukunft passieren werden nicht mehr erleben wird – machen die Zukunft für viele so interessant und geheimnisvoll. Deswegen könnte ich, wenn jemand mir eine Frage zur Zukunft stellen würde wie zum Beispiel „Wie möchte ich in 25 Jahren leben?“, ihm keine zufriedenstellende Antwort geben.