Digitalisierung an Schulen
Laptops für die Schüler: Die Digitalisierung an den Schulen schreitet voran und wurde durch Corona noch beschleunigt. So auch am Gymnasium Hohenbaden. | Foto: fotoatelier.hamburg / Adobe Stock

Gymnasium Hohenbaden

Mit Corona ins digitale Zeitalter

Seit 2019 liegt ein Digitalisierungsplan für Schulen vor. Es sollen mit staatlichen Geldern das WLAN und digitale Lernprogramme an Schulen ausgebaut werden, um auch hier Schülerinnen und Schüler in den digitalen Alltag einzugliedern. Doch ist und wird die Digitalisierung auch an unserer Schule vorangetrieben?

Dafür schauen wir uns das Gymnasium Hohenbaden an und erkunden die digitalen Neuerungen. Direkt, wenn man das Schulgebäude betritt, fällt einem der große Fernseher im Foyer des Gebäudes auf, die wohl aktuellste Veränderung. Dieser wird in Kürze als Upgrade zum alten „Schwarzen Brett“ dienen. Geht man in die Klassenräume im Erdgeschoss, merkt man, dass dort sehr viel digitale Technik genutzt wird. So sind alle Räume mit Beamer und Visualizer ausgestattet. Overheadprojektoren gehören im HoBa der Vergangenheit an. Der NwT-Raum bietet schließlich mit einem 3D-Drucker den ganzen Stolz der Schule.

iPad-Projekt für zwei Klassenstufen

Im zweiten Stockwerk liegt der wohl digitalisierteste Raum von allen, der Computerraum. Allen Lernenden einer Klasse steht dort ein PC zur Verfügung. Die Computer sind jeweils mit Windows und Linux ausgestattet, um mehrere Varianten der Betriebssysteme, welche die Schüler auch zu Hause haben, abzudecken. Die PCs besitzen alle die nötigen Programme, um in der Schule digital zu arbeiten. Auch Programmieren lernen die Schüler schon ab der siebten Klasse und führen dies dann im NwT-Unterricht ab der achten Klasse fort.

Darüber hinaus nimmt die Schule an einem iPad-Projekt teil. Zwei Klassenstufen wurden für drei Jahre mit iPads ausgestattet. Ein Teil des Unterrichts wird mit Hilfe von Lernprogrammen auf dem Laptop gestaltet. Das WLAN an der Schule wurde dafür deutlich verbessert. Dies hat sich auch im Onlineunterricht während des ersten und zweiten Lockdowns bewährt. Für den Unterricht in der Corona-Zeit wurde auch die schuleigene ILIAS-Lernplattform verbessert und nutzerfreundlicher gemacht.

Eine App für den Stundenplan

Sowohl die Lehrenden als auch die Lernenden konnten sich mit diesen digitalen Neuerungen während der Pandemie gut zurechtfinden und davon profitieren. Außerdem wird für den aktuellen Stundenplan die App Untis verwendet, auf der man immer den aktuellen Stundenplan finden kann. Trotzdem kann bei der Digitalisierung am HoBa noch deutlich mehr gemacht werden. Bei den Schülerinnen und Schülern besteht der Wunsch, dass Schulbücher digitalisiert werden sollen, um nicht jeden Tag so viel in die Schule schleppen zu müssen.

Alles in allem ist die Digitalisierung am HoBa in den letzten vier bis fünf Jahren deutlich vorangeschritten. Möchte man Corona etwas Positives abgewinnen, dann ist es vielleicht die noch schnellere technische Entwicklung und die Verbesserung von Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien.

Jakob Hadnagy, Elias Kuhs, Timucin Nazik | Klasse 9b
Gymnasium Hohenbaden Baden-Baden