Die Lebensretter der DLRG wollen Menschen vor dem Tod im Wasser bewahren. | Foto: Jessica Ludwig

Humboldt Gymnasium

Wie Rettungsschwimmer Leben retten

Rettungsschwimmen – Was ist das überhaupt und was unterscheidet es vom normalen Schwimmen? Dann nehmen wir doch einfach mal das Wort auseinander. Schwimmen, darunter kann sich jeder etwas vorstellen, aber bei der Rettung wird es interessant.

2020 gab es 378 Todesfälle durch Ertrinken in Deutschland. Das ist mehr als ein Todesfall am Tag, dabei ist das der niedrigste Wert seit Jahren.
Und genau deshalb wurde die DLRG gegründet. Die Rettungsschwimmer wollen Ertrinkungstode verhindern und in Not geratene Schwimmer retten. Hierfür werden die DLRG-ler ausgebildet.

Verschiedene Möglichkeiten in der Ausbildung

Schon in jungen Jahren werden einem viele verschiedene Aspekte in der Rettung gezeigt. So kann man schon früh erkennen, was einem Spaß macht. Denn im Rettungsschwimmen kann man sich für seinen Lieblingsbereich entscheiden. So gibt es zum Beispiel, die Ausbildung zum Rettungstaucher oder die Ausbildung auf dem Boot oder auch die Möglichkeit, einfach selbst in die Schwimmausbildung zu gehen. Es ist für jeden etwas dabei.

Aber wie genau sieht die Ausbildung aus? Man lernt zu schwimmen und fängt, wie beim normalen Schwimmen, mit den Standardabzeichen (Seepferdchen, Bronze, Silber, Gold) an. Danach geht es in die Rettungsschwimmausbildung mit den verschiedenen Rettungsschwimmabzeichen (Juniorretter, Rettungsschwimmer Bronze, Rettungsschwimmer Silber und Rettungsschwimmer Gold).

Das bereits geweckte Interesse kann parallel dazu weiter vertieft werden und im weiteren Verlauf gibt es immer wieder Möglichkeiten, verschiedene Ausbildungen zu durchlaufen.

Rettungsschwimmer helfen beim Kinder-Schwimmtraining

Neben seinem eigenen Ausbildungsweg hat man die Möglichkeit, beim Schwimmtraining der Schwimmanfänger zu helfen. Genau dort setzen wir an, denn schon durch das Trainieren der Kleinsten kann man sehr viele Schwimmunfälle vorbeugen. Oft wird das Können einfach unterschätzt und dann ist das Wasser vielleicht doch mal zu tief. Genau dann ist es gut, wenn man schon eine kleinere Strecke alleine schwimmen kann.

Es gibt in der DLRG viele verschiedene Ortsgruppen – nahezu überall – so hat man, egal wo man wohnt, einen Ansprechpartner, wenn man sich dafür interessiert, diesem Hobby nachzugehen.

Allgemein kann man sagen, dass es ein sehr spannendes und individuelles Hobby ist, bei dem man viele verschiedene Möglichkeiten hat, seine Interessen zu verwirklichen und dabei auch noch etwas Sinnvolles tun kann.

Jessica Ludwig | Klasse 10c
Humboldt-Gymnasium Karlsruhe