Ruderer brauchen viel Kraft und Ausdauer. Deshalb fordert das Hobby viel Zeit fürs Training. | Foto: Adobe Stock

Heisenberg-Gymnasium

“Es ist der Nervenkitzel”

„Weil es interessant ist und Spaß macht auf dem Wasser zu sein“, aus diesem Grund betreibt der 14-jährige Lars die Sportart Rudern. Lars rudert seit dem Sommer vergangenen Jahres. Er kam durch ein Ferienlager der Karlsruher Rheinbrüder dazu. Seitdem trainiert er zwei bis drei Stunden täglich und fünf bis sechs Stunden am Wochenende bei den Rheinbrüdern.

Seine Wettkämpfe finden im ganzen Land statt. Dort gibt es viele verschiedene Disziplinen. Es werden Strecken von 200 bis 5.000 Metern gerudert. „Es ist der Nervenkitzel“, sagt Lars auf die Frage hin, was das Beste an den Wettkämpfen sei. Man tritt immer gegen Personen in der eigenen Altersklasse an.

Das Hobby fordert viel Zeit ein

Die Wettkämpfe nehmen häufig das ganze Wochenende in Anspruch. Wenn Lars dann am Ende des Wochenendes müde und geschafft nach Hause kommt, bleibt keine Zeit sich noch mit Freunden zu treffen. „Natürlich ist es blöd, es geht aber nicht anders“, meint Lars. Auch unter der Woche wird es schwer sich mit seinen Freunden zu treffen.

Nach der Schule fährt Lars schnell mit dem Fahrrad zum Training. Dort beginnt er sofort mit dem Aufwärmtraining und geht dann auf das Wasser. Auch in seiner Freizeit spielt sein Hobby eine große Rolle. Er geht zum Beispiel Joggen und trainiert mit Medizinbällen für seine Rumpfkraft.

Die Ausrüstung kann teilweise ausgeliehen werden

Die Ausrüstung, die Lars auf dem Wasser benötigt, wird zum Teil vom Verein gestellt. Man muss sich aber auch teils selbst die Sachen finanzieren. „Die Paddel werden zu utopischen Preisen verkauft, so ab 400 Euro aufwärts“, sagt Lars. Wenn man aber nicht so viel Geld bezahlen will, kann man auch Paddel vom Verein ausleihen. Die Paddelhandschuhe für den Winter kosten 20 Euro.

In der derzeitigen Pandemie-Situation ist die Ausrüstung im Clubhaus der Rheinbrüder eingeschlossen. Außerdem steht ihm im Moment nur ein Online-Training zur Verfügung, anstatt des Trainings auf dem Wassers und mit seinen Teamkameraden. Nur die Kadersportler dürfen im Moment im Rheinhafen trainieren.

Alena Thomas und Janni Stoll | Klasse 9b
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