Voller Eleganz dahingleiten: Eiskunstlaufen macht viel Spaß, erfordert aber auch viel Geschick und Körperbeherrschung. | Foto: Soloviova / Adobe Stock

Markgraf-Ludwig-Gymnasium

Eiskunstlauf – gefährlich, aber schön

Mein Hobby ist der Eiskunstlauf. Das ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten ankommt. Es gibt internationale Eiskunstlaufwettbewerbe, wie zum Beispiel die Weltmeisterschaft. Eiskunstlauf ist auch eine offizielle Disziplin bei den Olympischen Winterspielen. Man muss bei diesem Sport nicht nur auf dem Eis trainieren, sondern auch außerhalb der Eisfläche. Dehnbarkeit, Ausdauer, Balance und Körperstärke spielen dabei eine enorm große Rolle, weswegen man ständig trainieren muss. Es ist auch sehr wichtig sich, wie auch in anderen Sportarten, vor dem Training, aufzuwärmen und zu dehnen.

Ich trainiere in der ESC Hügelsheim 09. Das ist eine Eishalle in der Nähe von Baden-Baden. Es gibt unterschiedliche Trainingszeiten. Man wird in verschiedene Gruppen, je nach Niveau, aufgeteilt. Meine Gruppe hat jeden Sonntag, von 13 bis 14 Uhr Training. Unsere Trainingszeiten sind dennoch auf die Saison vom Oktober bis zum März, beschränkt.
Wenn man Interesse an dem Hobby findet, kann man auf der Website der ESC Hügelsheim 09 e.V. die wichtigsten Informationen zu den Öffnungszeiten der Arena, über die Eishockeyvereine und die Kontakte zu den jeweils zuständigen Personen, finden (http://www.esc-huegelsheim09.de/). Meldet man sich beim Eiskunstlauf an, bezahlt man jährlich die Summe von 120 Euro. Es kommen aber auch die Kosten für die Schlittschuhe und die Ausrüstung dazu. Sie sind für jeden Läufer individuell, da man sich privat darum kümmern muss.

Training verbessert Körperhaltung und Balance

Jeder, der Lust dazu hat, kann sich an diesem Sport beteiligen. Das Geschlecht spielt dabei keine Rolle, man sollte physisch fit sein. Wenn man in seiner Freizeit nicht so gerne Sport treibt oder im Allgemeinen nicht besonders stark und dehnbar ist oder eine schlechte Körperhaltung und Balance hat, kann man diese Dinge durch regelmäßiges Training verbessern. Außerdem sollte man nicht zu große Angst haben. Es ist zwar wichtig, dass man vorsichtig ist und sich nicht überschätzt, aber in gewissen Situationen darf man nicht zögern, sonst kommt es vielleicht zu Unfällen. Man muss deswegen immer eine Karte mit seinem vollen Namen bei sich tragen, falls man nach einem Unfall nicht mehr ansprechbar ist.
Der Eiskunstlauf ist ein sehr gefährlicher Sport, es gibt aber auch sehr viele schöne Aspekte wie zum Beispiel Momente, in denen man nach langen und mühseligen Versuchen, endlich etwas hinkriegt und sich die ganze Anstrengung gelohnt hat. Im Allgemeinen finde ich, dass das Eislaufen sehr viel Spaß macht und man auf dem Eis das Gefühl von Freiheit hat.

Xenia Gidelzon | Klasse 9a
Markgraf-Ludwig-Gymnasium
Baden-Baden