Bewegung für Jung und Alt: E-Bikes bringen nicht nur Rentner in Bewegung und an die frische Luft. | Foto: privat

Gymnasium Hohenbaden

E-Bikes – Wirklich nur für Rentner?

Immer wieder tritt das Klischee auf, dass E-Bikes nur für ältere Menschen ausgelegt sind, da diese nicht mehr so aktiv sein können wie jüngere Radfahr-Fans. Wir wollen dieses Klischee bei Seite schaffen und zeigen, dass E-Bikes genauso nützlich für fitte Leute sind.

Das E-Bike als Autoersatz

Nehmen wir einen Schulweg von 15 Kilometern. Hier steigen wohl die meisten in den Bus, doch mit dem E-Bike wäre die Hemmschwelle aufs Rad zu steigen deutlich geringer, da die Strecke dann keine so große Rolle mehr spielt. Wir haben es ausprobiert und finden, es macht deutlich mehr Spaß, mit einem Motor zu fahren als ohne. Man ist vor allem in hügeligen Gegenden schneller unterwegs und es ist nicht so anstrengend wie mit einem normalen Fahrrad.

Ein Lehrer an unserer Schule, der ein E-Bike besitzt, erklärt uns, dass er das E-Bike nicht als Fahrrad-, sondern als Autoersatz nehme. In dieser Verwendung sind E-Bikes also auch im Sinne des Umweltschutzes eine gute Alternative. Zugegebenermaßen sind die Preise der E-Bikes sehr abschreckend, da man mehrere tausend Euro für ein ordentliches Fahrrad bezahlen muss. Dies ist auch damit begründet, dass E-Bikes im Gegensatz zu Autos vom Staat nicht subventioniert werden. Ein Punkt, der sich in Zukunft hoffentlich ändert.

Der Weg ist das Ziel

E-Bikes schaffen also für Jung und Alt Bewegung, Begeisterung und können einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Immer mehr Menschen erfreuen sich daran, die Natur auf Radwegen zu entdecken und das zurecht. Denn eines zählt beim Fahrradfahren, ob mit oder ohne Motor: Der Weg ist das Ziel.

Nico Mauksch und Landis Koren | Klasse 9b
Gymnasium Hohenbaden