Mädchen mit Maske sitzt am Schreibntisch
Der Wechsel vom Homeschooling zurück an die Schule fällt vielen Schülern nicht zuletzt wegen der Maskenpflicht schwer. | Foto: Alena Thomas

Heisenberg-Gymnasium

Stress mit Maske im Unterricht

Lange Gänge, erstickende Masken und 1,50 Meter Abstand – die Schüler haben es nie leicht den Übergang von „Zuhause“ zum Unterricht zu meistern, aber jetzt zu Corona-Zeiten scheint es doppelt so schwer, konzentriert bei der Sache zu bleiben. Wir haben zwei Schüler der neunten Jahrgangsstufe des Heisenberg-Gymnasiums interviewt und die Frage untersucht, wie es ihnen in dieser schwierigen Phase ergeht. „Ich bin eigentlich dauernd müde“, gibt L. Harrer an, der den Übergang der Phase mit Homeschooling zum Unterricht mit Masken deutlich wahrnimmt. „Früher war es viel relaxter. Ich hatte keinen Zeitdruck und konnte meinen Tag einteilen“, fügt er noch hinzu.

Sport wird vermisst

Viele Schüler sind gestresst, müde und unkonzentriert. Nicht alle schaffen den Übergang. S. Hock, ebenfalls Schülerin am HBG, berichtet: „Am Anfang war es sehr schwer sich wieder umzustellen. Ich war in dieser Zeit oft zu müde zum Aufstehen.“ Auch andere Schüler berichten von Müdigkeit und Stress. L. Harrer erzählt uns unter anderem, dass er vor allem nachmittags Konzentrationsschwierigkeiten habe. Früher hatten die meisten Schüler neben der Schule einen sportlichen oder musikalischen Ausgleich. „Schwimmen ist ein Hobby, das ich sehr vermisse. Ich konnte meine Freunde wiedersehen und meinen Kopf vom schulischen Stress befreien“, sagt S. Hock.

Dauernd müde

Stress und Dauermüdigkeit sind auf Dauer gesehen keine geeignete Lösung und viele Schüler sehen ein Problem, vor allem langfristig in diesem Zustand weiter zu leben, deshalb muss sich etwas ändern. Aber im Moment führt kein anderer Weg daran vorbei, um die Corona-Zeit zu überstehen. Dieser Dauer-Sleeping-Modus, der die Schulen befallen hat, bleibt aber hoffentlich nicht lange.

Summer Hock, Sonja Katz | Klasse 9b
Heisenberg-Gymnasium Karlsruhe