Ballett ist nicht so leicht wie es aussieht | Foto: bilderbox.com

Wilhelm-Hausenstein Gymnasium

Spaß trotz wunder Füße

Balletttanzen sieht von außen betrachtet ganz leicht und elegant aus, doch wenn man selbst diese Tanzart lernt und ausübt, bemerkt man schnell, dass es nicht so einfach ist wie es scheint. Vor allem ist das Tanzen auf Spitze eine große Herausforderung. Dazu benötigt man viel Körperspannung und Muskelkraft in Beinen und Füßen.

Kein günstiges Hobby

Ich gehe zwei bis dreimal in der Woche in einem Ballettstudio trainieren. Aber ein günstiges Hobby ist es nicht, denn der monatliche Beitrag ist doch schon ziemlich hoch, allerdings fühle ich mich sehr wohl dort. Die Lehrer sind super nett und familiär und ich habe durch das Hobby viele neue Leute kennengelernt und Freunde gefunden. Doch es gibt auch die nicht so schönen Seiten vom Ballett: Die Folgen des Spitzentanzes sind oft offene Wunden oder Blasen an den Füßen.

Dennoch ist es für mich ein unbeschreibliches Gefühl, alle zwei Jahre bei unserer großen Aufführung zu tanzen, da mir sehr viel am Tanzen liegt und ich meine ganzen Leistungen, für die ich in den zwei Jahren hart trainiert habe, auf der Bühne präsentieren kann. Es ist ein riesen Glücksgefühl, wenn man sich zusammen mit seinen Tanzpartnerinnen am Ende des Auftritts vor dem Publikum verbeugen darf.

Jeder wird akzeptiert 

Ich selbst habe nicht wirklich die perfekte Tänzerfigur, doch das ist überhaupt kein Problem. In dem Ballettstudio, in dem ich trainiere, wird jeder, egal wie dick oder dünn, respektiert und aufgenommen. Das ist das Wichtigste bei der Auswahl seines Studios, denn hauptsächlich geht es um Spaß und Freude am Tanzen. Aber ich kenne auch welche aus meinem Ballettstudio, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und jetzt als Tanzpädagogen glücklich ihr Geld verdienen.

Für mich persönlich wird es immer mein Lieblingshobby bleiben und ich werde es so lange wie möglich weitermachen.

Marlene Kraus| Klasse 9a
Wilhelm-Hausenstein Gymnasium