Selbst programmiertes Computerspiel | Foto: Justin Rüder

Justus-Knecht-Gymnasium

Mein eigenes Computerspiel

Es gibt verschiedenste Hobbys, doch meines ist etwas Besonderes. Es dreht sich nicht, wie bei Fußball, Tennis oder Schwimmen um Sport, sondern es geht in eine ganz andere Richtung. In meiner Freizeit trainiere ich nicht Muskeln und Sehnen, sondern bewege Icons über den Bildschirm. Mein Hobby ist das Programmieren!

Nicht ganz leicht

Im Alter von zwölf Jahren habe ich damit angefangen. Anfangs war es wirklich nicht ganz leicht, doch nach etwas Recherche und Übung fing es an, mir richtig Spaß zu machen. Mein erstes wirkliches Programm war ein Rätselspiel für meinen Vater zum Vatertag. Die Idee dazu kam mir recht spontan, nachdem ich ein YouTube-Video über das Programmieren gesehen hatte. Gerade arbeite ich an einem Spiel für einen Wettbewerb.

Zur Entwicklung eines Spieles gehört nicht nur das Programmieren, man muss sich auch um das Design kümmern, verschiedenste und abwechslungsreiche Level planen und das ganze Spiel auf Bugs, also ungewollte Spielfehler, durchsuchen. Vor allem wenn man alleine arbeitet kostet das recht viel Zeit.

Kleine Ziele setzen

Was braucht man denn nun, um zu programmieren? Eigentlich nicht viel, einen Computer und einen Internetanschluss, das ist alles. Im Netz gibt es haufenweise gute Videos für Anfänger und einige gute Anleitungen. Wirkliche Grenzen gibt es nicht, man sollte nur aufpassen, dass man sich nicht zu viel vornimmt, denn dann kann es passieren, dass das Programmieren schnell aufhört Spaß zu machen. Auch sollte man nicht enttäuscht sein, wenn nicht alles direkt funktioniert. Nur wenn man bereit ist dazuzulernen, kommt die Erfahrung.

Mit persönlich macht das Programmieren viel Spaß, vor allem, weil die Möglichkeiten nahezu unendlich sind und niemand einem vorschreibt, was man zu machen hat.

Justin Rüdiger | Klasse 9a
Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal