„Wir wollen nicht Süßes, wir wollen nichts Saures, wir wollen Umweltschutz“ | Foto: 8a, St.-Dominikus-Gymnasium Karlsruhe

St.-Dominikus-Gymnasium

Kinder sichern ihre Zukunft selbst

Im Rahmen des Deutschprojekts „ZiSch“ der BNN haben wir Alexia G. des Greenteams „Greenboat“ zum Thema aktiven Umweltschutz für Kinder und Jugendliche interviewt.

Alexia, was ist das Projekt „Greenboat“ eigentlich?

Es ist ein Projekt der Umweltorganisation Greenpeace, welches die Möglichkeit bietet, Greenteams zu bilden. Das sind Gruppen, in den sich Kinder und Jugendliche zusammenschließen und sich aktiv am Umweltschutz in ihrer Stadt beteiligen können. Dabei werden sie von Greenpeace mit den nötigen Informationen sowohl im organisatorischen als auch im rechtlichen Bereich unterstützt.

Und wie genau kamst du darauf, ein Greenteam zu gründen?

Also ein Teil von uns hat so etwas Ähnliches schon in der Grundschule gemacht und als ich dann vor ungefähr einem Jahr davon im Internet gelesen habe, musste ich direkt daran denken und habe mal angefragt, ob sie noch einmal Lust hätten, so etwas zu machen. Seitdem treffen wir uns regelmäßig.

Wie läuft so ein Treffen ab, was macht ihr bei einem Treffen?

Wir diskutieren meistens über unsere nächsten Projekte, bereiten diese dann vor und entwickeln eigene Flyer.

Was habt ihr denn bisher schon für Aktionen gemacht und was habt ihr noch so vor?

Unsere erste Aktion war letzten Sommer, da haben wir gemeinsam Müll aus der Alb und von den umliegenden Wiesen gesammelt. An Halloween haben wir Spenden für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. gesammelt, die sich um die Wiederaufforstung der deutschen Wälder kümmert und die Leute dabei darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Umweltschutz ist. Diesen Winter haben wir dann noch bei der Krötenwanderung im Schlosspark mitgeholfen. Weitere Aktionen sind jedoch noch in Arbeit.

Was muss man machen, wenn man bei euch Mitglied werden möchte oder selbst ein Greenteam gründen will?

Wenn jemand Interesse hat, bei uns mitzumachen, kann er direkt auf uns zukommen und sich dann mit einem Formular bei Greenpeace anmelden. Will man selbst ein Team gründen, wendet man sich am besten direkt an Greenpeace, muss sich aber trotzdem mit demselben Formular anmelden.

Selina Kose, Luisa Neuss | Klasse 8a
St.-Dominikus-Gymnasium Karlsruhe