Beweglichkeit ist notwendig für Sportgymnastik | Foto: privat

Realschule Linkenheim

Katharina Weber schwingt das Tanzbein

Rhythmische Sportgymnastik ist eine schöne und elegante Sportart. Es geht hier nicht nur um Beweglichkeit, sondern auch um Rhythmusgefühl und die richtige Technik mit den fünf Geräten: Keule, Seil, Ball, Band und Reifen. Das alles wird mit einer Choreographie und Musik durchgeführt. Es werden neben dem Spaß viele verschiedene Kompetenzen ausgebildet, wie Teamgeist, die Konzentration wird gestärkt, die Merkfähigkeit und die Beweglichkeit gefördert.

Die Musik fühlen

Man lernt viele Menschen kennen, mit denen man sich auch privat sehr gut versteht. Es gibt viele Glücksmomente: Man trainiert sehr lange für einen Wettkampf und gewinnt diesen als Gruppe. Oder wenn man sehr gute Durchgänge getanzt hat und man positive Rückmeldung von den Trainern bekommt. Man ist sehr stolz auf sich selbst, wenn man Fortschritte macht, was die Beweglichkeit angeht. Am meisten gefällt es mir mit meiner Gruppe und meinen Trainern zusammen zu trainieren, wir haben viel Spaß dabei. Beim Aufwärmen kann man sich entspannen und langsam dehnen, um sich auf das vorzubereiten, was einen auf der Matte erwartet. Das Tanzen allgemein bereitet mir sehr viel Spaß. Wenn ich tanze, kann ich meine ganze Energie hineinstecken, meinen Gedanken freien Lauf lassen und meine Gefühle ausdrücken. Ich gebe alles beim Wettkampf und fühle die Musik.

Zeitintensiv und stressig

Was die Kosten betrifft, zahle ich in meinem Verein einen Beitrag in Höhe von ca. 120 Euro pro Jahr. Es wird erst teuer bei den Wettkämpfen. Da benötigt man Anzüge, die es ab 120 Euro gibt. Man braucht Schläppchen zum Turnen und die fünf Geräte sollte man sich ebenfalls zulegen. Bei Wettkämpfen turnt man auf einer Matte. Es gibt Kampfrichter, die die Tänze bewerten und auch Punktabzüge vergeben. Alle zwei Jahre werden die Geräte gewechselt. Die besonderen Momente für mich waren: die Erfolge und Teilnahmen an den Badischen Meisterschaften, die Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften und das Deutsche Turnfest in Berlin. Rhythmische Sportgymnastik ist zeitintensiv, da man bis zu viermal die Woche intensiv trainiert. Ab und zu kann es vor wichtigen Wettkämpfen stressig werden, das vergeht allerdings sehr schnell, ebenso wie die Nervosität, wenn man kurz vor dem Auftritt steht.

Eine Stunde Ballett ist Pflicht

Es gibt auch negative Seiten: man hat Muskelkater und wenn man nicht aufpasst, kann man sich schnell ein Band reißen oder sich mit den Geräten verletzen. Neben der rhythmischen Sportgymnastik müssen wir für unsere Techniken und Gelenke einmal in der Woche Ballett ausüben. Wir üben verschiedene Techniken an der Ballettstange und im Freien aus.
Rhythmische Sportgymnastik übt man in einem Verein aus, in vielen Orten gibt es verschiedene Vereine. Man sollte auf jeden Fall Spaß daran haben zu tanzen und im Team zusammenzuarbeiten. Die Beweglichkeit und die Technik kommen mit der Zeit.

Katharina Weber| Klasse 9b
Realschule Linkenheim