Blick auf Karlsruhe | Foto: Leander Salzgeber

Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe

Fotografie – nicht nur Bilder

Die Fotografie ist ein ungewöhnliches Hobby, das von allen Geschlechtern ausgeübt werden kann. Trotz der Tatsache, dass das Equipment für die professionelle Ausführung des Fotografierens meist teuer ist, entdecken immer mehr Jugendliche die Leidenschaft an der Momentaufnahme. Außerdem ist das Schöne an der Fotografie, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Es ist alles eine Frage der Perspektive.

Früh aufstehen für das beste Foto

Sich zu überlegen, wann das Licht am Besten ist, was der Wetterbericht sagt, früh um drei Uhr aufstehen, damit man um halb fünf am perfekten Fotospot steht – da sagen viele nein. Auch unsere Freunde schauen oft ungläubig, wenn wir mal wieder zum Sonnenaufgang auf einem Berggipfel stehen, und das vielleicht noch bei eisiger Kälte. Doch was treibt uns dazu? Vermutlich ist es die Natur. Einsame Seen, hohe Gipfel oder auch grüne Wiesen, fernab der Zivilisation. Das Gefühl, einfach aus dem Alltag zu kommen und dem Großstadtchaos auszuweichen. Stundenlang kann man auf dem Berggipfel sitzen und einfach das Landschaftskino genießen.

Fotos als Massenware

Doch im heutigen digitalen Zeitalter mit Smartphones, Instagram und Co ist das einfache Foto zur Massenware geworden, denn jeder fotografiert irgendwie, und sei es mit dem neuesten IPhone oder mit der Kompaktknipse aus dem vergangenem Jahrtausend.

Auch Drohnen sorgen in der Fotografie für faszinierende Aufnahmen und Ergebnisse und immer mehr Hobby-Fotografen schicken ihre Kameras in die Luft. Die Luftaufnahmen die dadurch entstehen sind legendär. Ob eine einsame Waldstraße oder ein Haus mitten auf dem Berg, diese Bilder faszinieren. Durch die Drohne hat sich die Perspektive vieler Fotografen geändert, denn sie sehen Dinge, die sie vorher nicht sahen und bringen mit ihren Bildern Dinge zum Ausdruck, die vorher nicht wirklich zur Geltung kamen. Mittlerweile ist also die Drohne ein wichtiger Teil der Fotografie geworden.

Viele tolle Fotomotive in Karlsruhe

Karlsruhe bietet einen großen Umfang an Motiven, wie beispielsweise das Schloss und der direkt anliegende Schlossgarten. Auch die gesprayten Hausfassaden, die man in der karlsruher Innenstadt auffindet, sind eine geeignete Kulisse. Ein weiterer beliebter Schauplatz bei Jugendlichen sind die Felder in Weiherfeld / Rüppur. Aber mit der richtigen Belichtung,

Kameraeinstellung und Nachbearbeitung kann man selbst den langweiligsten Ort wunderschön aussehen lassen. Natürlich braucht man aber dazu das nötige Equipment. Kameras, Objektive oder auch das sehr beliebte, einfache Smartphone. Es gibt tausende Möglichkeiten, ein Foto zu machen.

Fotografieren ist eine eigene Sprache

Fotografie bedeutet für die Jugend von heute vieles. Nicht nur die Oben genannten Aspekte spielen hierbei eine große Rolle, die Fotografie hat sich zu einem eigenen Medium entwickelt. Es ist wie eine Sprache, die immer mehr Jugendliche nutzen und auf ihre Freizeit übertragen. Denn in jedem Bild steckt eine andere Aussage.

Adriano Piro, Leander Salzgeber, Naijara Naskowski, Roza Katai | Klasse 9d
Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe