ZiSch | Handelslehranstalt Rastatt
Hält den Körper fit und baut Muskeln auf: Fußball | Foto: dpa

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Die Schattenseiten des Fußballs

Alessandro Latino | 1BK1W4
Handelslehranstalt Rastatt 

Wenn sich die Sportart läutert, könnte sie Berge versetzen

Rund 256 Millionen Menschen spielen heute Fußball; damit ist der Fußball die meist gespielte Sportart der Welt seit der letzten Zählung im Jahre 2000. Jedoch steht die so sehr beliebte Sportart heute im Kreuzfeuer der Kritik, denn Bestechung, Schmiergeld und Geldwäsche sind Alltag im Fußball. Ebenso wie Gewalttaten durch randalierende Fans.  Da stellt sich die Frage wie sich der Fußball  in 25 Jahren entwickeln wird.

In diesem Zeitraum sollte der Fußball mehr von Korruption und Gewalt wegkommen, um immer stärker eine Vorbildfunktion einzunehmen. Jedoch sollten auch die Fußballfans ihren Beitrag dazu leisten, denn viele Fans kennen nicht den Unterschied zwischen Fußball-Gegner und Fußball-Feind. Viele Fans kommen nicht mit der Situation klar, auch mal zu verlieren zu müssen und lassen ihren Frust in Form von Gewalt bei den gegnerischen Fans raus.

Die Uefa ist seit der Unterzeichnung eines förmlichen Vertrags im Jahr 2001 auf einem guten Weg. Mit der „Nein-zu-Rassismus“-Kampagne konnte die Uefa den Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung unterstützen. Solche Aktionen wünscht man sich häufiger von der Uefa und vor allem von der Fifa, denn der Fußball hat heute so einen großen Einfluss auf die Menschen.

Der Fußball sollte in Zukunft mehr zum Symbol der Freiheit werden und für die Güte stehen, die  Herzen jedes Menschen verborgen liegt. Viele mächtige Funktionäre im Fußball haben durch ihre hohen Gehälter und den Drang, immer mehr zu verdienen, ihre Menschlichkeit verloren. Die Menschen, die noch aus diesem Sport Kraft schöpfen, werden schamlos von der Fußball-Welt ausgenutzt, um immer mehr Geld zu verdienen. Wenn sich in 25 Jahren in diesem Fall nichts ändern sollte, hoffe ich, dass wenigstens die leidenschaftlichen Fans an einem Strang ziehen. Die Fans sollten sich beglückwünschen oder trösten und zusammenstehen, aber sich nicht gegenseitig beleidigen oder Gewalt anwenden.

Wenn die Fußball-Welt es nur schaffen könnte, wieder die Liebe im  Sport neu zu entdecken, könnte der Fußball „Berge“ versetzen.