Der Klimawandel hängt zum Teil mit der Industrialisierung zusammen. | Foto: bilderbox.com

Wilhelm-Hausenstein Gymnasium

Auf den Spuren des Klimawandels

Der Klimawandel ist ein Thema, das die Menschheit seit vielen Jahren beschäftigt. Vor allem in den letzten zehn Jahren ist der Klimawandel nicht nur in den Fokus der Medien und der Gesellschaft gerückt, sondern auch in der Politik vieler Länder spielt dieses Thema eine immer wichtigere Rolle.

Ursprung liegt in der Vergangenheit

Die Frage nach den Ursachen des Klimawandels interessiert mittlerweile viele Menschen weltweit. Um die heutige Situation nachvollziehen zu können, muss man in das 19. Jahrhundert zurückblicken, als die Industrialisierung, vor allem in Europa, begann.

Damals entstanden große Fabriken, zum Beispiel zur Stahlproduktion, die durch den Ausstoß von CO2-Emissionen die Umwelt stark belasteten. Im Laufe der Jahre stieg aufgrund der immer größeren Nachfragen nach Produkten aus Stahl die Zahl der Fabriken an. Durch den Fortschritt der Technik im Allgemeinen war man in der Lage, die Produktion einzelner Produkte zu erweitern.

Auch der Kohleabbau verursachte eine immer größere Verschmutzung der Umwelt. Weitere Ursachen sind die Abholzung der Regenwälder sowie der Ausstoß von CO2, Methan, Distickstoffoxiden und flourierten Gasen. Auch der Ausbau der Viehzucht und die Lebensweisen in den Industriegesellschaften tragen zum Klimawandel bei.

Die Frage, die sich nun stellt ist:

Was kann jeder Einzelne beitragen, um dem Klimawandel entgegen zusteuern? Es gibt viele Möglichkeiten für jeden Einzelnen, dafür etwas zu tun. Bereits beim Einkauf von Nahrungsmitteln kann hier viel getan werden. So sollte man darauf achten, weniger Produkte zu kaufen, die in Plastikverpackungen verkauft werden. Auch der Kauf von Bioprodukten könnte dabei helfen, den Klimawandel zu verringern. 

Der sogenannte Bio-Landbau trägt zum Schutz der Böden und des Grundwassers sowie zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Wer regionale Produkte bevorzugt, verkürzt die Transportwege und damit auch den Energie- und Rohstoffverbrauch. Es liegt jedoch nicht nur am einzelnen Bürger, hier etwas zu tun, sondern es ist auch Aufgabe der Regierung, etwas gegen das Fortschreiten des Klimawandels zu unternehmen.

Auch die Politik ist gefordert

Die Politik sollte hier zum Beispiel bessere Klimaschutzgesetze fordern und durchsetzen, sowie auch umweltfreundliche Produkte fördern und finanzielle Anreize ermöglichen. So könnte zum Beispiel ein Zuschuss vom Staat beim Kauf eines Elektroautos den einen oder anderen Neuwagenkäufer dazu ermutigen, sich solch ein E-Auto zu kaufen.

Eine weitere Möglichkeit den Klimaschutz zu fördern ist, die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den Lehrplan der Schulen aufzunehmen.

Seit dem Sommer 2018 hat die schwedische Schülerin Greta Thunberg diese Themen mit Ihrer „Fridays for Future“- Bewegung in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Sie hat bewirkt, dass die Öffentlichkeit nicht nur auf sie, sondern auch auf das Thema Klimawandel und Umweltschutz aufmerksam wurde.

Umdenken bereits angeregt

Die Tatsache, dass sie mittlerweile auch vor führenden Staatschefs reden durfte, zeigt, dass ihre Aktivitäten zu einem Umdenken der Menschen weltweit geführt haben.

Abschließend kann man sagen, dass das Thema Klima- und Umweltschutz jeden Menschen angeht und das dazu ermutigen sollte, dem Klimawandel entgegen zu wirken.

Simon Cerjak | Klasse 9a
Wilhelm-Hausenstein Gymnasium