Morgens länger schlafen, davon träumen viele Schüler | Foto: bilderbox.com

Richard-Wagner-Gymnasium

7.45 Uhr – eine Qual für Schüler

Noch völlig verschlafen rennt Diana mit leerem Magen durch die Dunkelheit. Doch leider zu langsam – vor ihren Augen fährt der Bus weiter. Hätte sie doch bloß nicht so lange geschlafen! Jetzt kommt sie viel zu spät zur Schule. So wie Diana geht es auch vielen anderen Schülern und Lehrer des Richard-Wagner-Gymnasiums, bei denen der Unterricht um 7.45 Uhr morgens beginnt. Besonders im Winter ist es wegen der Kälte, Nässe und Dunkelheit für viele eine Qual. Manchen Wissenschaftlern zufolge wäre es besser wenn die Schule erst um 9 Uhr oder 10 Uhr beginnen würde, da Jugendliche viel Schlaf benötigen, um sich richtig konzentrieren zu können. Aber dies ist fast unmöglich zu erreichen, denn Teenager sind vor Mitternacht meistens nicht müde genug um einzuschlafen, da viele bis abends noch an den Hausaufgaben sitzen oder ihrem Hobby nachgehen.

Ein Problem gibt es

Bevor die Schule später beginnen kann, muss aber noch ein anderes Problem gelöst werden: Da die meisten Eltern berufstätig sind, sind sie darauf angewiesen, dass ihre Kinder irgendwo untergebracht sind. Allerdings ist es auch nicht unmöglich dafür eine Lösung zu finden, oder? Auch die Schüler und Lehrer des RWGs haben ihre Meinung dazu, was mehrere Interviews belegen.

Die Schüler sind sich einig

Das sagt die Klasse 9a dazu: „Um 7.45 Uhr ist die Hirnleistung noch nicht hoch genug, um viele Informationen aufzunehmen.“

Die Klasse 5b meint: ,,Man ist bei den ersten Stunden noch nicht richtig dabei.“

Die Mehrzahl der Schüler und Lehrer unserer Schule findet, dass der Unterricht um 8.30 Uhr beginnen sollte, um sich konzentrieren zu können. Außerdem kommen die meisten Schüler mit dem Bus zur Schule, der je nachdem nur jede Stunde kommt.  

Maya, Diana, Zilan, Aiola| Klasse 8b
Richard-Wagner-Gymnasium Baden-Baden