Ein Bild aus normalen Zeiten: Das Schloss Neuschwanstein in Bayern ist weltberühmt, viele Touristen kommen eigentlich hierher | Foto: dpa

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Ohne Stress ins Schloss

Ein Besuch im Schloss Neuschwanstein in Bayern ist normalerweise eine unglaublich anstrengende Angelegenheit. Tausende von Touristen machen sich täglich auf den Weg zum Märchenschloss von Ludwig II. Deshalb benötigt man schon bis zum Eingang jede Menge Nerven und Geduld. Die Parkplätze im Ort sind überfüllt und die Warteschlange an der Kasse ist ewig lang.

In den vergangenen Monaten lag das Märchenschloss allerdings in einer Art Dornröschenschlaf. Es war wegen des Coronavirus geschlossen. Demnächst darf Neuschwanstein wieder öffnen. Und wer das Schloss schon immer einmal sehen wollte, der sollte vielleicht jetzt nach Bayern fahren. Denn es bietet sich eine einmalige Gelegenheit: Mehr als die Hälfte der 1,5 Millionen Besucher jährlich kommt aus dem Ausland. Dieses Jahr aber bleiben die Touristen zum Beispiel aus China und den USA vermutlich fern, es gibt noch immer Reisebeschränkungen. So haben wir alle nun die Chance auf einen stressfreien Besuch des Märchenschlosses. Oder gleich auf eine ganze Schlössertour, schließlich sind auch die in der Nähe liegenden anderen Schlösser von Ludwig II. außergewöhnlich.

Die Erhaltung der Bauwerke kostet das Land Bayern als Besitzer Millionen von Euro. Bezahlt wird dies unter anderem durch die Eintrittsgelder. Doch die Besucher verursachen auch hohe Kosten. In den Zimmern mussten etwa die Stoffe mit Licht- und Tastschutz versehen werden, da leider viele Menschen sie berührten und so zerstörten.